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Stoffwechsel anregen: Hausmittel und mehr – bring deinen inneren Motor auf Touren

Warum der Stoffwechsel und unser Wohlbefinden so eng miteinander verbunden sind

Atmen, bewegen, denken – hast du dich jemals gefragt, woher die ganze Energie deines Körpers kommt? Die Antwort: Aus deinem Stoffwechsel. Obwohl der Stoffwechsel in aller Munde ist, ist er für die meisten von uns ein Buch mit sieben Siegeln. Wie funktioniert er eigentlich, durch welche Faktoren wird er beeinflusst und wie kannst du deinen Stoffwechsel mit Hausmitteln anregen?

15.5.2023 Lesezeichen setzen
Junge Frau, die in der Natur aus einer Wasserflasche trinkt.

Bring deinen Stoffwechsel mit Hausmitteln auf Touren.

Gibt es Wunder? Ein ganz klares: ja! Unser Stoffwechsel ist eins – er ist die Grundlage aller lebenswichtigen Vorgänge im Körper, genauer gesagt in unseren 70 Billionen Zellen. Von diesen Abläufen bekommen wir in der Regel nichts mit – außer, wenn unser Stoffwechsel mal nicht ganz rund läuft. Dann fühlen wir uns müde, schlapp, können uns kaum konzentrieren und trotz Sport fangen die Pfunde nicht an zu purzeln. Das zeigt: Unser Stoffwechsel und unser Wohlbefinden hängen eng zusammen. Umso wichtiger ist es, diesen körpereigenen Motor zu verstehen.

„Ein gesundes Äußeres beginnt im Inneren.‘‘

Stoffwechsel: Von der Nahrung zum Treibstoff

Unser Stoffwechsel – auch Metabolismus genannt – funktioniert wie ein Auto: Den nötigen Treibstoff dafür gewinnen wir aus unserer Nahrung. Magen und Darm sind dabei unsere Treibstofffabrik, die aus Essen und Trinken wertvolle Nährstoffe freisetzt und diese dann geschickt in unseren Blutkreislauf – und zu unseren Zellen– transportiert. In den Zellen angekommen, legt sich unser Motor ordentlich ins Zeug: Nährstoffe werden verbrannt, um genügend Energie für all die Funktionen unseres Körpers bereitzustellen. Aber nicht nur das: Wie bei jedem Auto, entstehen dabei auch Abfallprodukte, die entfernt werden müssen. Auch hier zeigt der Stoffwechsel vollen Einsatz: Bei allen Aufgaben unseres Motors spielt die Leber als zentrales Stoffwechselorgan eine bedeutende Rolle. Eine wichtige Funktion deiner Leber: Entgiftung – schädliche Substanzen werden aussortiert, Giftstoffe neutralisiert und abtransportiert. 200 bis 300 Milliarden Leberzellen entsorgen alles, was an Abfall in unserem Körper anfällt.  

Für all die vielfältigen Aufgaben und Funktionen im Rahmen des Stoffauf-, um- und -abbaus kann es natürlich nicht nur den einen Stoffwechsel geben. Vielmehr kommen verschiedene Stoffwechsel-Arten zum Einsatz. Diese sind nach den Substanzen benannt, die dabei verarbeitet werden. Unterschieden werden in der Regel sechs zentrale Stoffwechsel:

  • Kohlenhydratstoffwechsel: Beim Kohlenhydratstoffwechsel werden die Kohlenhydrate aufgenommen, transportiert und abgebaut. Der Einfachzucker Glucose spielt als Energielieferant für Organe und Zellen eine wichtige Rolle.
  • Mineralstoffwechsel: Der Mineralstoffwechsel bereitet die Mineralstoffe so auf, dass sie bestimmte Funktionen im Körper übernehmen können. Zum Beispiel wird Kalzium zum Aufbau der Knochen bereitgestellt.
  • Fettstoffwechsel: Fette helfen nicht nur bei der Energiegewinnung in den Zellen – sie sind außerdem wichtige Botenstoffe im Körper. Daher werden sie in nahezu allen Körperzellen gespeichert.
  • Eiweißstoffwechsel: Eiweiße werden in Aminosäuren zerlegt und gelangen über die Blutbahn in die Zellen – dort angekommen werden sie zur Energiegewinnung und zum Aufbau von Hormonen und Muskelzellen verwendet.
  • Hungerstoffwechsel (Katabolismus): Beim Katabolismus werden chemische Verbindungen abgebaut, um daraus Energie bereitzustellen. Diese Energie kann für andere Reaktionen im Körper verwendet werden. Sobald der Körper nicht genügend Nährstoffe für seine Abläufe zur Verfügung hat, tritt der Hungerstoffwechsel ein: Der Organismus fährt seine Vorgänge runter, um sich selbst zu schützen.
  • Baustoffwechsel (Anabolismus): Der Anabolismus bezeichnet alle Vorgänge, die mit dem Aufbau von Körpergewebe zusammenhängen – zum Beispiel wird altes Zellgewebe ständig durch neues ersetzt.

Stoffwechsel im Blick: Die wichtigsten Einflussfaktoren

Die einen essen jeden Abend eine ganze Tafel Schokolade vor dem Fernseher – die anderen brauchen die Naschereien nur anzuschauen und haben gefühlt schon ein Kilo mehr auf den Hüften. Wir alle verwerten Lebensmittel auf verschiedene Weise und brauchen unterschiedlich viel Energie zum Erhalt unserer Körperfunktionen. Körpergröße, Alter, Geschlecht und der Anteil der Muskelmasse – unser Stoffwechsel wird von vielen unterschiedlichen Faktoren beeinflusst. Grundsätzlich ist der Stoffwechsel von Männern aktiver als der von Frauen. Der Grund: Männer verfügen in der Regel über mehr Muskulatur, weniger Körperfett und verbrennen daher sowohl im Ruhezustand als auch bei Bewegung mehr Energie. Es gibt jedoch auch unabhängig von unserer Genetik Faktoren, mit denen wir unseren Stoffwechsel beeinflussen können – schauen wir genauer hin:

  • Bewegung: Yoga, schwimmen oder wandern – ein aktiver Lebensstil ist essenziell für einen gesunden Stoffwechsel. Jede Art von körperlicher Aktivität regt den Motor unseres Körpers an und erhöht unseren Grundumsatz. Das heißt: Menschen, die sich viel bewegen, verbrennen auch im Ruhezustand mehr Energie. Wie wär’s mit einem täglichen Spaziergang in deiner Mittagspause? Selbst kleine Angewohnheiten können einen massiven Einfluss auf den Stoffwechsel haben.
  • Ernährung: Die Voraussetzung für einen gesunden Stoffwechsel ist das nötige Ausgangsmaterial: das, was wir essen. Eine ausgewogene Ernährung ist daher das A und O. Mikronährstoffe wie Folsäure, Vitamin B6, Magnesium und Zink arbeiten im Team, um unseren Energie-, Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel zu optimieren – zudem sind sie für die Bildung von Hormonen, die unseren Stoffwechsel regulieren, unverzichtbar.
  • Darmflora: 100 Billionen von Bakterien entscheiden darüber, wie unser Stoffwechsel funktioniert. Je vielfältiger sich unsere Darmflora zusammensetzt, desto besser.Studien belegen: Es gibt sowohl Bakterienstämme, die Übergewicht fördern, als auch welche, die schlank machen. Mit einer gesunden Ernährung kannst du wiederrum deine zahlreichen „Mitbewohner“ gezielt unterstützen.
  • Stress: Unzählige Aufgaben, Termine und viel Verantwortung –unsere Psyche hat großen Einfluss auf unseren Stoffwechsel. Bei einem vollgepackten Alltag kann es zu einer vermehrten Ausschüttung des Stresshormons Cortisol kommen –das kann selbsteinem regelmäßigen Sportler bei der Erreichung seines Traumkörpers im Weg stehen. Wie sich ein hoher Cortisolspiegel auf deinen Stoffwechsel auswirkt?Der Blutzucker steigt, die Fettverbrennung wird gehemmt und der Heißhunger auf Burger, Eis und Co. ist kaum zu stoppen.
  • Schlaf-Wach-Rhythmus: Um sechs Uhr aufstehen, duschen, Frühstücken und los zur Arbeit – auch unser Stoffwechsel ist genetisch durch eine innere Uhr gesteuert. Vor allem morgens läuft unser Kohlenhydratstoffwechsel am effektivsten. Das erklärt: Ein regelmäßiger Tagesablauf kann deinen Motor auf Trab bringen. Schichtarbeiter und Menschen mit unregelmäßigem Tagesablauf neigen daher eher dazu zuzunehmen. Zu wenig Schlaf beeinflusst zusätzlich die Balance der Hunger-regulierenden Hormone. Deshalb sind ein geregelter Schlafrhythmus und Entspannungsphasen für den Stoffwechsel enorm wichtig.

5 Hausmittel, die deinen Stoffwechsel anregen

Du suchst einen Stoffwechsel-Beschleuniger? Es gibt viele Möglichkeiten wie du deinen Stoffwechsel natürlich anregen kannst – zum Beispiel mit Hausmitteln. Hier sind fünf Lebensmittel, die deinen inneren Motor auf Hochtouren bringen:

  1. Wasser: Die Geheimwaffe: Viel trinken kurbelt deinen Stoffwechsel richtig an. Wer zu gekühltem Wasser greift, lässt seinen Körper zusätzlich arbeiten, um dieses zu erwärmen.
  2. Koffeinhaltige Getränke: Du liebst Kaffee? Jackpot! Koffeinhaltige Getränke wie schwarzer Kaffe oder grünen Tee bringen deinen Fettstoffwechsel in Fahrt. Auch dunkle Schokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 70 % enthält Koffein und eignet sich daher perfekt als Snack für zwischendurch.
  3. Chili und Ingwer: Chilis und Ingwer enthalten Capsaicin – einen Scharfstoff, der deinem Körper einheizt. Wer scharf isst, kommt für gewöhnlich ins Schwitzen – das ist ein Zeichen dafür, dass der Körper schon während des Essens Energie verbraucht.
  4. Obst und Gemüse: Neben zahlreichen Vitaminen und Mineralstoffen, enthalten Obst und Gemüse reichlich Ballaststoffe, die deine Verdauung ankurbeln. Aber nicht nur das: Die Ballaststoffe sorgen dafür, dass wir länger satt sind –unser Körper kann also in Ruhe die aufgenommenen Nährstoffe für die Energiegewinnung nutzen.
  5. Mandeln: Du brauchst eine kleine Stärkung in der Mittagspause? Eine Handvoll Mandeln am Tag reicht, um deinen Stoffwechsel am Laufen zu halten. Die Nüsse stecken voller Antioxidantien.  


Was ist dein Geheimtipp, um den Stoffwechsel anzuregen?